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Beleuchtungseinrichtung
Die Helligkeit des Beobachtungsfeldes wird bestimmt u.a. durch die Leuchtdichte der Lichtquelle, die Qualität der optischen Bauteile und die Gerätekonstruktion.
| Anforderung |
farbneutrale Ausleuchtung
regelbare Lichtstärke
möglichst geringe Wärmeabstrahlung |
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| Leuchtquelle |
Als Leuchtquelle dienen Niedervoltglühlampen oder Halogenlampen, wobei die Halogenlampe wegen ihrer hohen Leuchtdichte und Farbtemperatur zu bevorzugen ist. Gelbverfärbungen können damit besser erkannt werden. |
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| Diffusor |
Ermöglicht eine großflächige, gleichmäßig diffuse Ausleuchtung des gesamten Blickfeldes |
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| Farbfilter |
Grün: (Rotfreifilter) zur Kontraststeigerung, z. B. bei der Beobachtung von Blutgefäßen
Blau: zur Fluoreszenzbeobachtung
Grau: zur Reduzierung der Lichtmenge bei gleichbleibender Farbtemperatur |
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| Spaltlampe |
Ermöglicht eine in Länge und Breite (Lichtspalt) bzw. Einfallswinkel veränderliche Beleuchtung der vorderen Augenabschnitte einschließlich der Linse.
Durch die damit möglichen speziellen Beleuchtungsarten (direkte, indirekte, regrediente, streuende sklero-corneale Beleuchtung) lassen sich bestimmte Veränderungen der Hornhaut, der Linse und des Glaskörpers besser darstellen.
Zur Übersichtsbetrachtung der vorderen Augenabschnitte (Conjunktiva / Hornhaut / Iris / Linse) wie sie üblicherweise bei der Augendiagnose erfolgt, ist eine Spaltlampe nicht notwendig. |
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Mikroskop
Das Mikroskop ist das eigentliche Arbeitsgerät zur Betrachtung der vorderen Augenabschnitte
| Anforderung |
Optimale stereoskopische Betrachtungsmöglichkeit in Bezug auf
Abbildungsqualität und Helligkeit |
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wählbare Vergrößerung (5x – 30x) |
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möglichst großes Gesichtsfeld bei möglichst großer Schärfentiefe.
Die Forderungen nach größtmöglicher Helligkeit und Schärfentiefe konkurrieren miteinander. Das hellere Beobachtungsfeld kann also, wenn die Helligkeit nicht auf der Lichtquelle beruht, den Nachteil der geringeren Schärfentiefe haben |
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| Optische Güte |
optimale Entspiegelung (Vergütung) aller Glasflächen führt zu einem deutlichen Helligkeitsgewinn bzw. geringerem Lichtbedarf (Blendung!) |
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| Vergrößerung |
ein mehrstufiger Vergrößerungswechsler mit festen Vergrößerungsstufen liefert immer die gleichen Abbildungsmaßstäbe (bessere Beurteilung der Größenverhältnisse) |
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ein stufenloser Vergrößerungswechsler (Zoom) liefert übergangslos variierende Abbildungsmaßstäbe (optimaler Ausschnitt) |
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| Auflösung |
kleinster zu trennender Abstand. Wird bestimmt durch die Länge des Strahlengangs und die Austrittsweite der Okulare: optimal 0,8 - 2,7 mm (je nach Vergrößerung) |
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| Stereowinkel |
Winkel zwischen den beiden Sehachsen (Okulare) als Grundlage für die räumliche Differenzierung in die Tiefe. Optimal: 10° - 15° |
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Gerätemechanik
verbindet Mikroskop und Beleuchtung und dient der exakten Positionierung (Scharfstellung).
| Anforderung |
Einfache Bedienung in allen Funktionsebenen des Mikroskops
in der Vertikalebene: Höhenzentrierung
in der Horizontalebene rechts/links: Seitenzentrierung
in der Horizontalebene vor/zurück: Fokussierung |
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| Einhandbedienung |
Ermöglicht die Einstellung in der Horizontalebene und die Höheneinstellung mit einem einzigen Steuergerät: 3-Koordinatensteuerhebel („Joystick“) (Kreuzschlittenführung: links/rechts zur Zentrierung; vor/zurück zur Fokussierung). |
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| Zweihandbedienung |
Die zur Zentrierung und Fokussierung notwendigen Bewegungen werden mit verschiedenen Steuergeräten vorgenommen |
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| Einfache Lampe |
Bewegliche Beleuchtungseinrichtung ist nötig, damit das Auge von beiden Seiten ausgeleuchtet werden kann. Der Abstand zur Abbildungsebene variiert (Helligkeitsunterschiede müssen durch die Lichtstärke ausgeglichen werden) |
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| Spaltlampe |
Beleuchtungseinrichtung und Mikroskop sind miteinander verbunden. Schwenk beider Komponenten um eine gemeinsame vertikale Achse:
Spalt und Beobachtungsebene werden so gleichzeitig scharf gesehen.
Die besonderen Möglichkeiten der Spaltlampe wurden weiter oben beschrieben. |
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Befund
| Dokumentation |
dient der Archivierung, der Patientenaufklärung, Unterrichts- und Lehrzwecken. |
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Foto-
dokumentation |
Analoge Aufnahme mit Farbfilm, Diafilm oder Polaroidtechnik
Empfohlen: Kodak Farb- oder Diafilm (ISO 100-200) |
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Digitale Aufnahme
Empfohlen: Bildgröße ≥6 MB bei möglichst geringer Kompressionsstufe, Standard: JPEG-Format oder TIF-Format (keine Kompression/große Datei)
Der Arbeitskreis wird zur digitalen Fotodokumentation Standardregeln in Bezug auf Bildqualität (Auflösung, Farbqualität, Kontrast) und Bildbearbeitung (Autorenschutz, Sicherung des „Orginals“ usw.) erarbeiten. |
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Video-dokumentation |
Vorteil gegenüber der „starren“ Fotoaufnahme: Pupillenspiel lässt sich darstellen.
Nachteil: umfangreicheres Equipment nötig |
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| Voraussetzungen |
Fotografieren durch das Mikroskop:
Spiegelreflexkamera (empfohlen) |
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Strahlenteiler, Fotoansatz, evt. Aufweitoptik zur Vermeidung von Vignettierungen (schwarze Ecken) in der Abbildung |
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Fotografieren ohne Mikroskop:
zur reinen Dokumentation („für die Karteikarte“) genügen bereits einfache digitale Kameras.
Zur Erzielung höherer Abbildungsmaßstäbe benötigt man eine Spiegelreflexkamera mit hochwertigem Makroobjektiv und wahlweise optisches Zubehör (Vorsatzlinsen, Zwischenringe, Balgengerät, hochwertiges Makroobjektiv ) |
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Ein wichtiges Kriterium bei der Kamerawahl ist auch die Auslöseverzögerung, d. h. der Zeitraum, der vergeht vom Betätigen des Auslöseknopfs bis zur Aufnahme. Je länger dieser Zeitraum ist, um so schwieriger wird die Aufnahme: das Patientenauge ist ja nur für Sekundenbruchteile wirklich ruhig. |
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